Impossibile caricare il contenuto multimediale. Kurzfazit: Dieses KIT ist wirklich großartig, wenn man sich spielerisch der KI Programmierung annähern will. Noch benötigt: Natürlich wird noch ein Raspberry PI, Speicherkarte und LiIon Akkus benötigt. Ich benutze Nitecore Akkus, auch wenns etwas eng im Batteriefach wird. Die Speicherkarte des Pi's benötigt ein spezielles Betriebssystem, dass man von der Website herunterlädt und installiert. Inbetriebnahme: Zusammenbau mit der Anleitung ist einfach. Es gibt auch inoffizielle Youtube Videos, die einen Eindruck vermitteln, was auf einem zukommt. Doch die sind veraltet, diese Anleitung und der Aufbau hier war sogar etwas einfacher (Bauteile geändert im Vergleich zu youtube video). Man benötigt einen Account, um EzBlocks in der Cloud zu nutzen. Nur Email und Passwort nötig. Verbinden mit Tablet lief reibungslos. Die Qualität des Roboters ist sehr gut. Ich hatte versehentlich beim Zusammenbau das Kamera Modul beschädigt, hier gab es zum Glück für 15€ einen Ersatz. (Standard PI Modul) Es gibt Demo-Software Schnipsel die wirklich sehr einfach gehalten sind. Trotzdem helfen sie, damit man sich mit EzBlocks zurechtfindet. Funktionen des PiCrawlers: Man hat Kontrolle über alle Beine des Roboters, er kann Abstände mit Ultraschall vermutlich bis 2m erkennen, er kann (einzelne) Farben in Position und Größe erkennen. Er kann Gesichter und Position und Größe erkennen. Er kann geschriebene Texte auf englisch sagen (Text to speech) und Geräusche von sich geben. Man kann ihn beliebig mit Schleifen, Variablen und Funktionen programmieren. Wenn man will, kann man sich das Bild der Kamera aufs Tablet übertragen lassen (dann sieht man auch, wie die Farb- und Gesichterkennung funktioniert) Was macht man jetzt damit? Hier ist Kreativität gefragt und hier beginnt auch der Spaß am Robi. Ich lasse ihn nicht tanzen, Musik spielen oder steuere ihn fern – nein, ich möchte, dass er mit mir interagieren kann und in Maßen eine Art Haustierintelligenz „simuliert“. Und wie ist das Programmieren? Ich beherrsche etwas Javascript und daher war das Programmieren mit EZBlocks wirklich leicht. Wer die Logik in Schleifen und Variablen, sowie Funktionen kennt und kombinieren lernen will -> EZ Blocks ist super dafür. Wirklich schön gemacht. Es ist im Vergleich zu „echten Programier Sprachen“ wirklich leicht. Dadurch, dass man verkettete Schleifen und Variablen wie Legosteine aneinanderklebt – baut man keine „syntax“ Fehler. Elemente, die nicht zusammengehören, können gar nicht kombiniert werden. Wenn etwas nicht funktioniert, ist es schön grafisch ersichtlich, was er macht. Es ist leicht, überall „Debug“ Nachrichten zu verstecken, damit man sieht, ob die Funktionen ausgeführt werden. (Es gibt ein primitives Terminal für Debug Nachrichten) Schnell hat man mit Variablen, die sich gegenseitig vergleichen, zusammen mit diversen Zufallsgeneratoren eine „leichte Intelligenz“ gebaut. Super. Was kann dein Robi heute schon? Siehe video ???? Weil der Roboter nicht hören kann, habe Krabby beigebracht, dass er auf Farbcodes reagiert. Aber nur, wenn man sie ihm direkt vor die Nase hält. Blau ist der „reset“. Danach prüft er, welche Farbe gezeigt wird. Bisher habe ich 3 Aufgaben hinterlegt. „Code red“ – Farbiges Objekt verfolgen: Hier zeigt man ihn für 5 Sekunden eine Farbe (Grün, rot oder gelb) und er wird diese Farbe dann „jagen.“ „Code green“ – Gegend erkunden. Hier läuft Krabby herum und versucht „ein bisschen Haustierartig“ herumzulaufen. Er weicht Hindernissen aus, oder schreckt zurück, wenn ihm etwas zu nahe kommt. Manchmal entscheidet er sich spontan für eine neue Richtung. Seltener für eine Pause. Läuft er in eine Falle, in die er sich nicht befreien kann, steigt eine „Angstlevel variable“, die dann ein Fluchtprogramm auslöst. „Code Yellow“ – Der Roboter zieht die Beine an und macht eine Pause, bis sich etwas vor ihm in der Nähe bewegt. Das nutze ich auch, um ihn auf „standby“ zu setzen, ohne ihn ausschalten zu müssen. Negatives? Ja, es gibt negatives. Die EZblocks Software läuft über einen Server. D.h das eigene Program für den Roboter liegt irgendwo in der Cloud und man muss sich bei SunFounder registrieren. Sie wollen keine Daten außer Email und Passwort wissen. Die Cloud für EzBlocks ist instabil. Mehr als 10 Projekte sollte man nicht speichern. Ich bin es gewöhnt „mit aufsteigenen Nummern“ zu programmieren zwischen den Versionen. Bei 40? Projektkopien, konnte ich nicht mehr auf die Cloud zugreifen. Ärgerlich. Neuer Account, Porgramm musste ich neu schreiben (hatte Fotos gemacht ???? ) Ich hätte diese Software wirklich wirklich wirklich gerne offline. Ich finde das grafische Konzept richtig prima. Wer allerdings nicht frusttollerant ist ... sei gewarnt, dass die Software wirklich etwas instabil ist. Warum 5 Sterne? Weil ich für vergleichsweise "wenig Geld" einen wirklich funktionierenden Roboter bekomme, der in Rahmen seiner Möglichkeiten komplett frei programmiert werden kann. Gäbe ich 4 Sterne, sieht es aus als gäbe es bessere Produkte. Aber mir fällt keines zum aktuellen Zeitpunkt ein. Es war sicher total viel Arbeit EZBlocks zu entwerfen. Ich bin nicht interessiert Python zu lernen, mir reicht Javascript - daher lebe ich mit den "Problemen" und gebe trotzdem meinen Daumen hoch. Vermutlich können Jugendliche ab 12 Jahren gut klarkommen.