Zwar sind Briefmarken- und Münzsammler eine aussterbende Spezies, weil diese Objekte auch kaum noch eine Rolle im Leben jüngerer Menschen spielt. Wenn ich eine Nachricht versende, brauche ich keine Briefmarke mehr. WhatsApp – wo lebst du !? Selbst wenn ich eine Amazonbestellung zurückschicken will, nehme ich einfach den ausgepackten Artikel, gebe ihn so bei der Poststation ab und die Angestellten dort verpacken, frankieren und versenden. Auch keine Briefmarke vonnöten. Und bei den Münzen bald dasselbe: Halte die Apple-Watch mit der registrierten Kreditkarte an das NFC-Gerät – bing – und es ist bezahlt, ob an der Supermarktkasse, am Getränkeautomaten oder der Parkuhr. Ob Beträge für ein paar Cent beim Bäcker oder ein paar tausend beim Möbelhaus. Alles nur noch eine Frage der Bonität und nicht der Dicke der Börse voll mit Scheinen und Münzen. Tausende von Jahren hat's gebraucht, bis jemand auf die Idee kam, dass er für andere Leute deren Goldmünzen sicher aufbewahrt, oft ein Goldschmied, und dafür dem Einreicher eine Quittung, einen Schein aus Papier mitgab. Der wiederum kam irgendwann auf die Idee den Schein weit weg für Waren einzutauschen, weil der Verkäufer glaubte, dass er für den Schein notfalls die Goldmünzen beim Aufbewahrer wieder bekommen kann oder er seinerseits den Schein weitergab. Die Bank wurde damit geboren – und mit den Scheinen auch gleich danach das Giralgeld und, das war genial, der Kredit ohne konkreten Gegenwert, dann wenn der Aufbewahrer, also der Goldschmied, die Bank oder das Handelshaus Fugger in Augsburg zB einfach einen Schein ausfüllten, der vorgab, dass man für ihn Goldmünzen bekommen könne, dann gelangte der Schein als Kredit in monate- oder gar jahrelangen Umlauf, ohne dass irgendjemand wirklich physisch echte Münzen hinterlegt hatte. Das wäre am Ende immer nur dann zum Problem geworden, wenn alle Scheine GLEICHZEITIG eingetauscht werden würden. Das passierte praktisch nie. Und wenn doch, dann nannte man das Konkurs. Gut, aber hier geht’s um eine Münzsammelkiste – und die wurde schon vielfach auch als Tee- oder Schmuckkiste verkauft. Und es gibt darunter nachlässig gesägte und verklebte Kisten mit billigen Klappscharnieren, verklebt oder genagelt und einem kleinen unzuverlässigen Verschluss und einem Plastikdeckel, der bald vergilbt oder gar bricht. Oder eben eine Kiste wie die hier, mit goldfarbenen Scharnieren, deren Sitz angepasst und aus dem Holz ausgefräst bündig mit dem Rahmenholz läuft und stabil verschraubt ist. Kein Akryldisplay, sondern eine stabile Holzlade ist hier der Deckel. Das Scharnier hat auch eine 90° Arretierung, also der Deckel hält wie bei einem Notebook offen. Die Schmuckkästen beginnen bei 14-16€, einfacherer Bauart, und sind eher mit 28-48€ unverhältnismäßig teuer manchmal im Angebot. Weil hier bekommt man ja zur samtenen Innenausstattung als Einschub für die Münzkapseln auch gleich noch 50x eine 30mm-Kapseln aus Plexiglas mit dazu. Das ist dann in der Kombi schon richtig preiswert. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie, egal wie alt Sie sind, schon mindestens 10 Münzen herumliegen haben, die Sie nicht ausgeben wollen, im Schrank, in der Schublade, irgendwo beim Büromaterial oder im Regal, die Chance ist groß. Und irgendwann werden sie dort vergessen und noch viel später bei der Entrümpelung gleich mit der ganzen Lade weggeworfen. Mancher hebt aber gerade eine spiegelglanz-neue 2 Euro Münze auf. Oder er hat noch ein schönes glänzendes 5 Mark Stück oder gar noch eine Silbermünze aus dem Kaiserreich oder eine schwarz angelaufene Münze aus Napoleons Zeiten … und da wäre es nun wirklich Zeit, die einmal alle zusammen in die Kapseln zu verfrachten und dann die Kiste in eine Schublade oder in Bücherregal zu stellen. Dort könnte sie Gnade beim Entrümpler in einer fernen Zukunft finden. Weil, was fangen wir ehrlich mi einer Münzsammlumg an, wenn wir nicht gerade Dagobert heißen und dann gleich einen ganzen Geldspeicher brauchen. Fazit: Für Münzsammlungen ist dieser 50fache Tresor für den Trasure eine gut gearbeitete und kostengünstige Möglichkeit ein wenig Ordnung in die eigene Unordnung zu bringen. Die anderen werden die Münzen einfach ausgeben, solange sie Zahlungsmittel sind, verlieren oder verschlampen, im besten Fall an einen numismatisch interessierten Menschen verschenken oder ein Loch reinbohren und sich an einer Kette um den Hals hängen. Ja, warum nicht. Und dann gibt's da noch die Investoren, die von „Münzanstalten“ umworben irgendwelche mehr oder weniger teure Gold- und Silbermünzen als Sparguthaben und Geldanlage erwerben. Ob nun 10 Euro Sondermünzen oder der südafrikanische Krügerrand aus Gold oder der neuseeländische Silberdollar. Wer dabei bei unter 30mm Münzdurchmesser bleibt, das ist bei Edelmetallpreisen nicht schwer, dem dient diese Schatulle hier sicher für den Rest des Lebens. Einzig ein Argument spricht gegen die Kiste – es macht es Dieben leicht konzentriert Beute zu machen! Dafür brauchts noch ein Schließfach oder gleich einen Safe aus Stahl. Drum … ???? = Danke ????