Zuerst einmal das Tracklistening: Tracks: 1. Planet Earth 2. Guitar 3. Somewhere Here On Earth 4. The One U Wanna C 5. Future Baby Mama 6. Mr. Goodnight 7. All The Midnights In The World 8. Chelsea Rodgers 9. Lion Of Judah 10. Resolution Wie mein Vorgänger schon schrieb: Schön dass "alte Hasedn" wie Wendy & Lisa!!!!, Sheila E., Maceo oder auch Greg Boyer dabei sind, wenn auch nicht bei allen Tracks, eherf temporär. Zuerst einmal die schlechten Nachrichten: 10 Songs ist sedhr mager. Hat eher den Ansatz einer EP anstatt LP. Aber nun ja, ändern können wir es nicht. 2 schlechte Nachricht, der Stilmix den Prince bereits bei Musicology & 3121 hatte, setzt sich auch hier fort. Schade. War Rainbow Children doch eigentlich dass letzte Album des Meisters, dass noch am ehesten "aus einer Session" entstand, so kommt bei den letzten drei Alben doch eher die Annahme: Wass hab ich denn noch in meinem Tresor leigen ? Auch wenn es hier etwas besser geworden ist, als auf 3121. Nun ja, auch nicht zu ändern. Nun zu den Tracks: Planet Earth (9/10) - Musikalisch eine kleine Sensation, jedenfalls die Instrumentierung, harte Gitarren, treibende Riffs. Hätte nach meiner Meinung gut auf Rainbow Children gepasst. In kleinen Sequenzen hat man sogar dass Gefühl "ein Hauch" Purple Rain Zeit zu sprüren. Wahnsinns-Track, wenn auch der Chrus etwas zu wünschen übrig lässt. Guitar (2/10) - Sehr einfach gestrickt. Nach meiner Meinung schnell & lieblos dahingeklatscht. Muusikalisch ein Desaster. Als ich den Song (leider auch noch die 1.Single) schon vor ca. 8 Wochen hörte, dachte ich "OH Gott. Wass soll denn dass ?" Nicht "my cup of tea". Als Single die volle Enttäuschung und wird niemals dass Licht in den Charts über Platz 50 erblicken und ist zudem denke ich auch für Prince-Fans eine Entäuschung. Somewhere here on earth (10/10) - Nach der Enttäuschung von Guitar folgt dann wieder ein Brett. Sehr smoozy, jazzy - einfach ein Hightlight. Einer dieser typischen Songs von Prince die gerade bei Fans einen Riesen-Stellenwert haben. Und wieder wie im ersten Track fühlt man sich einwenig zurück in einer alten Zeit versetzt. Diesmal in Richtung "Parade". Ein minimaler Hauch von Sometimes it snows in April" oder so, jedoch etwas jazziger angelehnt. Hier & da ein wenig "God" (Purple Rain B-Seite)und zudem lässt Claire Fisher grüssen. Auf gehts zur "Repeat"-Taste..und nochmal....grossartiges Klavier-Spiel, Trumpet, Claire Fisher Orchestra...ein Schmachtfetzen...ein Meilenstein !....wenn jemand herade eine Deppri-Phase hat, Liebeskummer etc...dann der perfekte Nachdenk-Song....Fans werden den Track lieben..aufpassen, dass da die Gefühle nicht mit einem durchgehen ;-) The One U wanna C (5/10): Eigentlich eher 2/10 Punkte wie Guitar. Jedenfalls von der melodischen Seite. Denn eindeutig Pop mit sehr viel Country-Feeling. Auch nicht " my cup of tea". Deswegen 5/10 weil die Instrumentierung und Umsetzung recht gut ist. Der Song punktet klar durch die starke Bass-Linie, dass gute Gitarrenspiel etc. Future Baby Mama (9/10): Drumcomputer, lässig, flockig - und wieder dieses Gefühl der alten Zeit. Etwas "Scandalous Sex Suite", noch mehr "D. Parker" und wahnsinnig viel "The Beautiful Ones". Somit am ehesten auch wieder an "Purple Rain" Zeiten angeknüpft. Auch wieder ein Riesen-Track. Mr. Goodnight (8/10) Hatte ich mich doch schon fast (leider) daran geöhnt, dass nach einem Riesen-Track ein eher durchschnittlicher Track folgen würde, so durchbricht diese Folge Mr. Goodnight nun. Sehr soulig, jazzig wieder gemischt mit etwas Claire Fisher. Minimal-Prince-Rap. Grossartig ! Der Song bringt jedoch seine wayhre Entfaltung erst nach "Mehrfachhören" Bisher von allen Songs der Radio-tuglichste Song, wenn aber auch daraus kaum ein Hit entstehen würde. Erinnert am meisten an die Zeit "I wish U heaven" vom Lovesexy Album All The Midnights In The World (7/10) Ein bisschen dieser Beatles-Prince Flair. Around the World in a day lässt minimal durchblitzen. Ganz nett, wenn auch nicht der Hammer-Track. Mitsing-Hymne...könnte eigentlich auch sowas wie ein Charity-Song sein ;-) Chelsea Rodgers (10/10) Der Hammer-Track des Albums wie ich finde, wenn auch stlistisch er nicht ins Gesamt-Paket passt. Aber egal, denn der Track ist richtig funky !!!! Denkt man in den ersten Sekunden: Wass nun los ? Prince goes Jamiroquai oder wass ? Gute Bass-Linie. Straker Soul-Background-Gesang ala Aretha Franklin & Co und dann setzen sie auch schon éin, die Bläser ! Grossartig, Maceo, Greg Boyer in Höchstform. Bläser wie in Bestzeiten von George Clinton lassen grüssen. Sie treiben es auf die Spitze. dass Bein wippt, der Groove packt einen. Zzwischendurch ein paar Future-Synthie-Sounds und die Bläser zwingen sich unaufdringlich auf. Grossartig ! Wo vom 3121 Album der Song "Get on the boat" zwar gut war, dennoch aber auch etwas unausgereift wirkte und der Funk/Soul nicht so ganz durchkam, so "funkt" dieser Song wie eine Bombe. Schwer zubeschreiben und eigentlich am ahesten "Get on the boat"-ähnlich. Einwednig aber auch wie ein Re-Issue von Let`s work 2007 im Jamiroquai-Stil ;-) Lion Of Judah (8/10) Die ersten Klänge: Wass ist dass ? Die alte Purple-Rain-Gitarre. Ähnliche Töne. Kommt jetzt wass zwischen Purple Rain & The Ladder ? Plötzlich: Nein...der Beat wird schneller. Songstruktur ähenelt auf einmal "Money don`t matter tonight" Nach ca. ca. der Hälfte des Songs entpuppt sich der Song als absolute Rock-Hymne. Grossartiges Gitarren-Spiel. Nach meiner Meinunung, wenn auch sehr rockig, eigentlich gar nicht mal so schlecht als Single. Wenn auch sehr gewagt diesen Song als Single zu verföffentlichen (eine Plattenfirma hätte in der heutigen Zeit nicht mehr den Mut dazu wie früher)so könnten dadurch wiederum viele Menschen draussen, Prince wieder erneut für sich entdecken. Insgesamt zu kurz. Den Song hätte ich mir als 5-7 Minuten Version gewünscht. Klingt auch (allein schon wedgen der Gitarre) an Purple Rain mit einem Hauch an in der Zeit von Diamond & Pearls (Money don`t matter tonight) Resultion 10/10: Guter Abschluss des Albums. Ein wenig zwischen Glam Slam, ein Hauch Raspberry Beret. Auch Hitverdächtig ! Da ist er nun der Song auf den ich gewartet hatte: Wendy & Lisa lassen grüssen !!!!!!!!!!! Sie könnens noch und dass sogenannte nette Liedchen müsste eigentlich für alle Beteiligten der Entschluss sein: Wir machen eine ganze Scheibe wieder zusammen. Die Chemie passt immer noch und am besten auch zusammen. Quasi "gesucht & gefunden". Gitarren-Sound "Lovesexy". Song zwischen Around the Word in a day & Lovesexy Fazit: Nachdem die Plattenfirma auch diesemal wieder pennt und die falschen Singles auskoppelt, das Marketing-Konzept wackelt etc...so hier trotzdem mal ein Appell an SONY-BMG: Singles: 1. Resulotion 2. Lion of Judah 3. Mr. Goodnight 4. Chelsea Rodgers Insgesamt hat man mehr als bei den letzten beiden Scheiben das Gefühl in die Zeit zwischen Purple Rain, Around the world & Parade zurückversetzt zu werden. Hier & da noch minimale Anleihen an LoveSexy. Eigentlich hätte dass Album gut platziert zwischen Around & Parade veröffentlicht werden können. Stilistisch bricht es etwas, wenn aber nicht so stark wie Musicology oder gar 3121. Auf 3121 waren zwar einige gute Songs, jedoch als komplettes Album hatte es keinen roten faden. Musicology war zwar nett, mehr aber auch nicht. Für mich ist Planet Earth von diesen drei Album (Musicology, 3121, Planet Earth) das mit Abstand beste Album der letzten 3. Daher klare Kaufempfehlung ! Zum Abschluss - Meine persönliche Rangliste: 1. Chelsea Rodgers 2. Somewhere Here On Earth 3. Resolution 4. Future Baby Mama 5. Lion Of Judah 6. Mr. Goodnight 7. Planet Earth 8. All The Midnights In The World 9. The One U Wanna C 10. Guitar Letzt Anmerkung: Auch wenn hier grossartige Songs vertreten sind, so bleibt mein Favourit der letzten Zeit doch ganz klar dass total unterschätzte Album (in der öffentlichkeit)"Rainbow Children" mein Favourit. Alleine schon deswegen weil es ein geniales Konzept-Album war. Aus einem Guss mit ei